BGH zur Streitverkündung im selbständigen Beweisverfahren

von | 2016-03-12T18:41:55+01:00 09. Februar 2015|Zivilrecht|0 Kommentare
Quelle: Nslsmith, Wikimedia Commons

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Im Urteil vom 18.12.2014 befasst sich der BGH mit der Frage, in welchem Umfang die Bindungswirkung von Feststellungen in einem selbständigen Beweisverfahren – in dem Verfahren ging es um den Motorschaden an einem PKW nach einem Werkstattbesuch – einen Dritten trifft, dem eine Partei den Streit verkündet hat (Az. VII ZR 102/14). Benedikt Meyer bespricht die Entscheidung auf zpoblog.de. Das Urteil ist für BGHZ vorgesehen; der Leitsatz lautet:

Verkündet der Antragsteller in einem selbständigen Beweisverfahren, das er gegen einen vermeintlichen Schädiger führt, einem möglicherweise stattdessen haftenden Schädiger den Streit, so umfasst die Bindungswirkung des § 68 ZPO grundsätzlich jedes Beweisergebnis, das im Verhältnis zum Antragsgegner von rechtlicher Relevanz ist (Fortführung von BGH, Urteil vom 5. Dezember 1996 – VII ZR 108/95, BGHZ 134, 190 und BGH, Beschluss vom 27. November 2003 – V ZB 43/03, BGHZ 157, 97).

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